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1. Schloss Triathlon Rheinfelden

von: anfritz | am 15.06.2009 - 01:01 | 0 Kommentare | 4348 Aufrufe  

Am Sonntag den 14. Juni fanden gleich zwei Premieren in Rheinfelden statt. Im Schloss Beugen bei Rheinfelden wurde zum ersten Mal der Schloss Triathlon veranstaltet und für mich war es der erste Kurztriathlon an dem ich teilnahm.

Vorbereitung



Allgemeine Vorbereitung auf den Kurztriathlon


Ich fasste letztes Jahr den Entschluss in 2009 einen Kurztriathlon zu machen. Aufgrund des Schwimmens wollte ich den Kurztriathlon in Freiburg bestreiten, hier sind es nur 1 km zu schwimmen anstatt 1,5 km wie sonst bei einer Kurzdistanz.
Dann aber sah ich das in Rheinfelden ein Triathlon stattfinden sollte. Zu dieser Zeit erfuhr ich, dass der Offenburger Triathlon eine Woche später stattfinden sollte. Beide Wettkämpfe zu bestreiten schien für mich somit in weite Ferne gerückt.
Doch dann wurde der Termin des Offenburger Triathlons geändert und somit war der Weg für beide Wettkämpfe geebnet. Doch der Freiburger Triathlon ist nun nur noch eine Woche vor dem Offenburger Triathlon. Und wenn ich beide Triathlons mache, wird es nur eine halbe Sache. Ich entschied mich schließlich für den Offenburger Triathlon.
Die Entscheidung für Rheinfelden viel etwas später, als ich mir mit dem Schwimmen sicher war.
Im Training vergrößerte ich die Umfänge im Schwimmen und besonders beim Laufen. Beim Radfahren büßte ich leider etwas an Kilometern ein.

Die Woche davor


Sonntag: Rigolator Nachwehen.Mein rechtes Bein tat im Knie weh und so wollte ich nur kurz radfahren gehen. Doch das schlechte Wetter hielt mich dann ganz vom Sport ab. Zudem wollten auch noch Fotos ausgewählt und bearbeitet werden.

Montag: Eigentlich wollte ich etwas Rekom mit dem Rad in Offenburg fahren. Doch das Wetter spielte nicht mit und so viel auch das flach.

Dienstag: Ich ging ca. 1:40 h laufen. Danach merkte ich meine Beine ziemlich.
Im Strandbad Gifiz sah ich im vorbeilaufen Jörg Scheiderbauer, den Organisator des Offenburger Triathlons.

Mittwoch: Ich ging ca. 30 min in der Gifiz (See in Offenburg) schwimmen. Natürlich im Neopren. Das schwimmen lief soweit ganz gut, nur die Brille beschlug immer wieder.
Beim anziehen des Neos sah ich sogar einen anderen Triathleten durch den See schwimmen, aber deutlich schneller als ich. Und als ich im Wasser war, war er schon wieder draußen.

Donnerstag:
Ich wollte endlich mal etwas länger Radfahren. Auch wenn das Wetter nicht so super aussah, ging ich los. Ich versuchte vor allem viel mit meinem neuen Lenkeraufsatz zu fahren, was auch ganz gut klappte. Ich merkte, das die Griffe noch etwas nach vorne mussten.
Nach 41 km, kurz vor Nimburg, dann der "Schock". Ein Schleicher im Hinterrad. Es sollte nicht sein, dass ich mal mehr als 40 km am Stück fahre. Ich reparierte den Platten zum ersten Mal mit meiner CO2 Pumpe. Klappte auch ganz gut, doch dann kam auch noch mein Bruder und brachte mir eine Pumpe vorbei. So konnte ich noch ca. 25 km dran hängen, bevor ich nach Hause fuhr.

Freitag: Ruhetag. Untersuchung der Ursache des Plattens. Entscheidung das ich einen neuen Mantel kaufe. Verstellung des Lenker Aufsatzes, Stangen noch weiter nach vorne.

Samstag: Abholen der Schuheinlagen, welche ich letzten Samstag anfertigen hab lassen. Mit den Laufschuhen und den neuen Einlagen geht es nach Freiburg. Hier kaufe ich im Bike Palast einen mittlerweile veralteten Pro2Race Reifen. Danach ging es auf die Suche nach Klarsichtspray für die Schwimmbrille. Im Karstadt Sport bin ich dann fündig geworden.
Am Mittag bin ich dann mit dem neuen Hinterreifen und der neuen Lenkereinstellung eine kleine Runde gefahren. Zum einfahren für Sonntag und etwas bräune tanken. Leider wurde es dann doch noch ein kleiner Sonnenbrand ...
Am Nachmittag ging es dann los nach Rheinfelden, wo ich bei meiner Tante und Onkel übernachten durfte. Nochmal Vielen Dank dafür.
Doch bevor es ans schlafen ging, wollte ich die Startunterlagen abholen und mein Rad einchecken. 10 min brauchte ich mit dem Auto vom Schlafort bis zum Schloss, also ein perfekter Platz. Ich stellte mich in der Schlange der Hobbysportler an und holte mein Starterpaket. Die Startnummer war doch ein, zwei Kategorien nobler als die meiner bisherigen Wettkämpfe. Zu der Nummer stand dort auch noch der Vorname. Wie ich es bei großen Veranstaltungen schon gesehen habe. Für das Rad gab es eine praktische Klebenummer fürs hintere Bremskabel. Nachdem ich den Helm aufgesetzt hatte, durfte ich auch das Rad einchecken.
Ich hörte mir die Wettkampfbesprechnung an und als diese fertig war, wollte ich mir noch einen Teller Pasta holen. Doch genau als ich am Anfang der Schlange war, gingen die Spaghetti aus. Nachdem endlich wieder Nudeln da waren, nahm ich "Pesto". Doch leider waren es zu wenig Nudeln, zum Glück hatte ich noch ein Brötchen dabei um meinen Hunger zu stillen.
Am Abend ging ich zu meiner Schlafstätte und unterhielt mich noch mit meinen Verwandten. Bis es schließlich kurz vor 23 Uhr war. Dann zog ich mich in das Gästezimmer zurück und packte alles für morgen. Ich schaute noch ZDF und siehe da, im "Aktuellen Sportstudio" waren die Triathleten Jan Frodeno und Daniel Unger eingeladen. Doch als diese dran kamen, war ich schon eingeschlafen.


Sonntag: Aufstehen war eigentlich um 6:30 geplant. Doch auch schon gegen 4:30 und 5:30 war ich wach. Aber sonst habe ich gut geschlafen. Was auch daran lag das ich Samstag viel gemacht hatte. Und dementsprechend fertig war.
Ich stand also auf und ging duschen und zog meine Triathlon Sachen an. Es folgte eine Sonnencreme Grundierung mit Lichtschutzfaktor 20. Anschließend aß zwei Toastbrot und packte mir für später noch welche ein. Den ganzen Krempel ins Auto gepackt und ab geht die Fahrt nach Beuggen, später als geplant aber zum Glück hatte ich die Wettkampfbesprechnung ja schon am Vortag gehört.
Beim Auto fahren höre ich im Radio einen Gruß an alle Triathleten, welche in Kraichgau starten. Da fällt mir ein das auch die Scheiderbauers auf ihrer Homepage erwähnt haben dort starten zu wollen. Um so erstaunter bin ich, als Jörg Scheiderbauer mir beinahe vors Auto springt als ich einen Parkplatz suche. Lustiger Zufall.
Da wo ich am Samstag geparkt hatte, war nun alles voll. Und einen Einweiser des THW, wie auf der Homepage in den FAQ beschrieben, sah ich auch keinen. Doch ein netter Schweizer klopfte mir ans Fenster und gab mir den Tipp, es weiter oben zu versuchen, dort sei noch massig Platz. Als ich auf dem großen geteerten Parkplatz ankam (die anderen parkten auf ner Wiese) waren tatsächlich nur ein paar Autos zu sehen. Ich nahm einen Rucksack und zwei Tüten mit auf meine Wanderung zur Wechselzone. Da kam auch schon die erste Hürde. Der Parkplatz befand sich etwas erhöht und so musste ich in Trekking Sandalen (immerhin) die Böschung runter. Falls es blöd gelaufen wäre hätte ich mich hier noch vor Beginn verletzt.


Wettkampf



Wechselzone einrichten


Samstag


Mein Rad und den Helm hatte ich schon Samstags abgegeben und über Nacht stehen lassen:
http://www.itg-em.de/_privat/bilder/albums/20090614_TriRheinfelden/thumb_schlosstri_1wechselzone_DSC00016.JPGMein Rad in der Wechselzone

http://www.itg-em.de/_privat/bilder/albums/20090614_TriRheinfelden/thumb_schlosstri_1wechselzone_DSC00017.JPGMein Rad in der Wechselzone frontal

Sonntag


In der Wechselzone angekommen schaute ich erst nach meinem Rad. Ob es überhaupt da stand und ob der Lenkeraufsatz noch saß. Es blieb über Nacht trocken und so machte ich mir weniger Sorgen. Ich richtete meine Sachen und merkte schnell das es eine enge Sache werden wird. Selbst das Rad konnte ich kaum von der Stange abhängen, da mein Sattel anstoß. Aber mit ein bisschen Übung ging es dann doch. Für meine Rad und Laufschuhe fand ich kaum Platz. Zumal noch der Rucksack zu verstauen war. Ich hatte keinen Platz mehr und so musste ich die Laufschuhe auf den Rucksack stellen. Keine stabile Angelegenheit.


Schwimmen


Nach dem ich die Wechselzone fertig eingerichtet hatte, ging ich mit meinen Schwimmsachen im Gepäck in Richtung Bus Transport. Ich hatte noch die Trekking Sandalen an und konnte noch auch bergauf gut laufen. Auf den Bus warten musste ich nicht, er kam gerade, als ich auch kam icon_wink.gif Ich ließ erst alle anderen einsteigen, da es erst ca. 8:20 war und ich meinen Start erst um 9:30 hatte. Alle Lizenzsportler, Staffelstarter und Hobby Frauen starteten um 9:00. Ich fuhr früher zum Start, da ich mir erstens keine Stress machen wollte und zweitens bei den Profis ein paar Tricks abschauen wollte.
Ich cremte mich im Schatten mit Sonnencreme Lichtschutzfaktor 30 ein. Die 9 Uhr Startgruppe zog währenddessen ihre Neos an. Dabei erkannte ich auch Josephine Clausen, erfolgreiche Triathletin aus Freiburg. Da war ich mal gespannt wo sie heute landet.
Die erste Startgruppe startete und ich schaute mir das Ganze an. Doch irgendwie wurde ich ein bisschen unruhig und wollte nun schnell meinen Neo anziehen. Vorher war ich natürlich noch kurz austreten. Den Neo zog ich routiniert an. Doch dann kam die Schwimmkappe. Ich durfte nicht meine eigene Silicon nutzen, sondern musste die Latex Kappe des Veranstalters anziehen. Anfänglich brauchte ich mehrere Versuche um sie anziehen, irgendwann klappte es auch.
Zwischenzeitlich war auch die zweite Schwimmeinweisung gestartet, bei der ersten Startgruppe hatte man die Erfahrung gemacht, das man nicht zu weit raus schwimmen soll, da einen sonst die Strömung wegtreibt. Es wurden auch noch Tipps gegeben wohin man schwimmen soll. Man sollte so schwimmen, als ob man den Rhein überqueren wollte. Die Strömung würde den Rest erledigen. Als die Besprechung fertig war machte ich all meine Sachen in den Beutel und gab ihn ab. Der Beutel wurde später wieder in den Zielbereich transportiert.
Als ich im Neopren in der Sonne stand wurde es doch schon ziemlich heiß. Da war ich doch ganz froh, als es in Wasser ging. Wir liefen einen Schiffeinlass runter um dann schnell zum Wasserstart zu schwimmen. Das war auch schon mein Einschwimmen, mehr war leider nicht drin. Langsam lief auch das 16,6 °C Rheinwasser in meinen Neopren.
Der Startschuss erfolgte im Schloss Beugen mittels einer Leucht Pistole, welche man beim Schwimmstart nicht sah und deswegen wurde per Handy das Startsignal gegeben. Wie in der Rubrik häufige Fragen auf der Homepage des Veranstalters zu lesen war, ist die Vermutung geäußert worden, der Start der Hobby Männer sei um etwa 2 Minuten verzögert gewesen. Also man hat zwei Minuten mehr bei der Zeitnahme als man tatsächlich gebraucht hat. Bestätigt wurde das nicht.
Das Schwimmen ging los und komischerweise war ich plötzlich rechts außen, was zwar keine Ideallinie war, aber so würde ich den Knick welche zu schwimmen war gut schaffen. Die ersten paar Meter war ich fast ungestört bis kurz vor der ersten Boje kam und mich auf einen Kurs drängte den ich eigentlich nicht schwimmen wollte. Die Folge dessen war, das ich die Boje um einige Meter verpasst habe. Aber durch die Strömung hat man echt keine Chance da irgendwas kurzfristig zu korrigieren.
Das war das erste Mal das ich in einem Fluss geschwommen bin. Klar hätte man das vorher üben können, aber ohne Absicherung an Land finde ich das schon ziemlich gefährlich. Weil wenn man den Ausstieg verpasst hat man echt ein Problem. Aber heute war ja alles gut abgesichert und so würde es auch ohne Erfahrung gut gehen.
Die erste Boje war also einigermaßen so passiert wie erwartet. Von nun an ging es eigentlich nur gerade aus, der Strömung entlang. Trotz der Strömung musste man natürlich viel arbeiten, ich merkte das ich meine Schwimmleistung bis zum Offenburger Triathlon noch ordentlich steigern muss. Denn dort sind es immerhin echte 1,5 km ohne unterstützende Strömung.
Mittlerweile hatte ich auf der rechten Seite auch ordentlich Gesellschaft bekommen. Leider. Denn jetzt gab es doch Gedränge, da es aber alles Männer um mich rum waren hat man kein so schlechtes Gewissen wenn man aus versehen was austeilt. Doch dann kam es zu einer ungeliebten Situation von mir. Jemand meinte neben mir Brust schwimmen zu müssen. Vorher hatte er die ganze Zeit gekrault, aber jetzt brauchte er mit Brust halt wieder viel mehr Platz. Was ich deutlich zu spüren bekam. Da kam auch schon das nächste Problemchen auf mich zu, ich dachte ich würde an das steinige Ufer gedrückt von der Strömung. Ich schwamm deswegen in Richtung Mitte, bis wir an der Ausstiegsrampe ankamen. Hier kam ich von der Seite und nicht wie geplant von vorne auf die Rampe zu. Als ich auf der Rampe drauf war, rutschte ich mit den Füßen weg. Irgendwie (keine Ahnung mehr wie genau) kam ich doch aus dem Wasser raus. Ich konnte meinen Klettverschluss von Neo diesmal gut öffnen und so zog ich auf dem Weg vom Schwimmausstieg bis zur Wechselzone den Neo am Oberkörper aus. Perfekt so soll das laufen. Ich schiele auf die Pulsuhr und kann einen Puls von 180 erkennen.

Zeit: 0:18:54 h
Die Schwimmzeit für 1200 m kann ich wohl nicht als Persönliche Bestzeit angeben. Da hier der Rhein sicher kräftig mitgeholfen hat icon_biggrin.gif

Wechsel Schwimmen Radfahren


In der Wechselzone ziehe ich den Neo dann komplett aus, auch mit ungewohntem Zeitchip am Fußknöchel. Und begrabe dabei meine ganzen Laufsachen und fast meine Radschuhe. Einfach zu wenig Platz. Oder ich habe es nicht richtig gemacht. Denn später sehe ich, wie einige den Neo über die Stange hängen, an der der Rad aufgehängt war. Vielleicht sollte ich mir mal eine Box zu legen in der ich den Neoprenanzug ablegen kann. Wobei das hier auch nicht viel geholfen hätte.
Währenddessen frage ich mich innerlich, warum ich die ganze Schinderei auf mich nehme. Und das am Sonntag morgen wo ich doch hätte ausschlafen können.
Ich zog also meine Radschuhe, meinen Helm und meine Brille an. Steckte mir noch das PowerBar Gel unter die Hose und los gehts. Falls ich mein Rad unter der Stange durch bekomme. Denn durch das Gewicht der anderen Räder hat sie sich noch mehr gesenkt. Aber auch das klappt.
Ich will den kürzesten Weg durch die Wechselzone nehmen. Doch der ist ziemlich eng und andere Athleten stehen im Gang rum. So nehme ich den längeren Außenweg (siehe unten). Kurz darauf wird ein Foto von mir gemacht:
http://www.itg-em.de/_privat/bilder/albums/20090614_TriRheinfelden/thumb_schlosstri_3ich_1schwimmenwechsel_db_ccDSC_57651.jpgAuf dem Weg zum Rad fahren

Zeit: 0:2:37 h
Klar das die Zeit auch beim ausziehen des Neoprenanzugs verloren ging, aber hier mal eine kleine Übersicht über meine Wege in der Wechselzone:
2009.06.21_81_1.jpgMeine Wege in der Wechselzone
Da mir zwischen den Plätzen zu wenig Platz war, zum Laufen mit dem Rad, bin ich immer außen rum gelaufen. Das hat natürlich Zeit gekostet.


Radfahren


Die ersten paar Tritte auf dem Rad ging ich langsam an um meinen Puls runter zu bekommen. Wobei die ersten paar Meter nicht dazu geeignet waren. Ich blieb vorerst mal auf dem kleinen Kettenblatt um meinen Rhythmus zu finden. Plötzlich fuhr ich über etwas drüber, das jemand verloren hatte und schon auf dem Weg war es wieder zu holen. Dabei schaute ich nach unten, um abzuchecken ob noch alles i.O. ist.
Dann kam auch schon der nächste "Hügel", es war die enge Unterführung unter der B34 durch. Hier war überholen verboten, was normalerweise auch nicht ging. Je nachdem wie viel auf der Strecke gerade los war, war Stau angesagt. Was passiert, wenn ein ganz Schneller und ein ganz Langsamer auf dem engen Wegchen zusammenstoßen? Das könnte nicht so gut enden. Wobei dann ja niemand überholt wurde ...
Es ging vorbei am Wendepunkt, hier kamen einige Radfahrer vom 9 Uhr Start und reihten sich ein. In einer großen Schlange ging es weiter in Richtung riesen Kreisverkehr. Wenig später bog man dann Richtung Minseln ab. Von nun an ging es kontinuierlich leicht bergauf, durch einige Dörfer wo Leute ihre Fan Lager aufgebaut hatten und uns anfeuerten. Dann wurde es etwas ruhiger d.h. weniger besiedelter und steiler. Es ging auf den zweiten Wendepunkt zu.
Ich muss sagen das nicht schlecht lief, Beine i.O. Lunge & Herz i.O.. Doch da ich zu langsam war, überholten mich einige und zwar Leute auf Mountainbikes etc. Nicht gerade motivierend. Aber da die Überholenden meist nicht wirklich erfahren aussahen, war die Gefahr groß schon am Anfang zu überziehen, falls ich ihnen folgen würde. Den 10 km Lauf hatte ich immer im Hinterkopf. Also immer schön im eigenen Rhythmus bleiben. Zudem merkte ich, dass die Aeroposition nicht sehr angenehm ist, da ich vom Donnerstag noch einige Sitzprobleme "mitbrachte".
Ich nahm mein Gel und aß das meiste, trinken nicht vergessen. Den Rest stopfte ich wieder in mein Beinabschluss. Das steilste Stück war vorbei und der Wendepunkt in Sicht. Als ich ihn passiert hatte, ging es wieder bergab. Ich nahm Fahrt auf und machte Tempo. Es kam eine Abbiegung in einen weiteren Anstieg. Ich nahm ordentlich Schwung mit und zog auf dem großen Kettenblatt an anderen vorbei. Als ich auf das kleine Kettenblatt schaltete, wurde ich langsamer und wurde wieder überholt.
http://www.itg-em.de/_privat/bilder/albums/20090614_TriRheinfelden/thumb_schlosstri_3ich_2radfahren_db_ccp2.jpgEtwas zu entspannt auf einer leicht ansteigenden Gerade
Der Anstieg zog sich noch ein bisschen, bis es endlich für längere Zeit bergab ging. Hier kam mein "Augenblick", hier überholte ich alle. Ich weiß auch nicht warum manche Triathleten sich so beim bergabfahren zieren.
Die schnellen Abschnitte fuhr ich alle in "Unterlenker Hintern in die Höh" Aeroposition. Klassisch wie beim Radfahren halt. Ich erreichte eine ordentliche Geschwindigkeit, ca. 70 km/h. Da kann man froh sein, das man die Runde nicht andersrum hat fahren müssen. Denn je schneller in der Abfahrt, desto langsamer in der Auffahrt icon_smile.gif
Die Abfahrt wurde flacher und ich nahm die Aero Lenker Position ein. Jetzt stellte ich mir die Frage was in diesem Fall besser gewesen wäre. Aero Position oder Unterlenker. Wo bin ich schneller bzw. kraftsparender unterwegs? Auf jeden Fall fühlte sich die Aero Position bei dieser Geschwindigkeit sehr professionell an icon_biggrin.gif In dieser Position fuhr ich durch die Dörfer, die Strecke hatte kaum scharfe Kurven. Bis ich auf einmal nicht mehr wusste wo lang ich musste. Ich ging voll in die Eisen. Ich sah zu spät, das ich links abbiegen musste, deshalb verlor ich durch die Aktion natürlich viel Geschwindigkeit.
Von nun an wurde es wieder flach. Da half es mir auch nichts, dass ich den Weg noch von früher kannte. Denn so sind wir immer zur Verwandschaft gefahren. Als Rheinfelden noch kein Autobahnanschluss hatte. Und da ging es auch beinahe dran vorbei, an der Autobahn, nach Degerfelden. Hier verlor ich einiges an Geschwindigkeit, ein Einbruch - keine Ahnung warum. Eine Gruppe vor mir verpasste ich nur knapp, zudem wurde ich auch noch von hinten überholt.
Es ging auf den Wendepunkt am Schloss Beuggen zu. Beim großen Kreisverkehr hörte ich dann Sirenen. Kurz darauf sah ich einen Notarztwagen und einen Krankenwagen, welche durch die Radfahrer fuhren. Ich hoffte das nicht zu viel passiert sei. Kurz darauf beobachtete ich auf der Gegenfahrbahn einen Sturz. Zum Glück gab es keinen Massensturz, sondern nur der "Verursacher" fiel vom Rad. Mit diesen Impressionen fuhr ich weiter und wunderte mich wann denn der Wendepunkt kommt. Dann war es zu spät ich befand mich schon auf der Fahrt zurück zur Wechselzone. Verdammt, Wendepunkt verpasst. Da waren zwar ein paar Zuschauer, doch die anwesenden Helfer waren zivil gekleidet und so übersah ich den Wendepunkt. Das dumme war zudem, das es etwas bergab ging, das musste ich wieder rauf fahren. Wie ich später erfuhr, erwischte es andere noch übler, denn sie fuhren noch weiter als ich
Also ab in die zweite Runde. Die Strecke war nun bekannt und so konnte es eigentlich nur besser werden. Als es wieder bergauf ging, überholte mich wieder jemand, der mir schon vorher aufgefallen war. Er hatte ein Mountainbike und war etwas schneller bergauf als ich. Ich lies ihn vorerst ziehen und fuhr weiter mein langsames Energiespartempo. Dann fuhr auf einmal jemand vor mir, der seine Trinkflasche verlor. Zum Glück konnte ich ausweichen ...
Dann holte ich den Mountainbiker ein, doch kurz darauf überholte er mich wieder. Er wollte einfach vorne fahren. Bis zum Wendepunkt, dann überholte ich ihn und sah ihn bis zu Ende nicht mehr. Die Bergabfahrt verlief wie beim ersten Mal, nur das viel weniger Leute unterwegs waren als in Runde eins. Ich bremste auch nicht mehr so stark bei der einen scharfen Kurve.
Kurz vor dem Ziel nahm ich dann noch einen "Zug" vom Gel. Die ganze Zeit über versuchte ich immer viel zu trinken. Beinahe 1,5 Liter auf 40 km. Es war zwar heiß aber vielleicht doch zu viel für das spätere Laufen?
Beim Wendepunkt war es dann legitim gerade auszufahren. Der enge Weg unter der Unterführung war schön frei, da ich die letzten Kilometer nach der Abfahrt alleine unterwegs war. Das war sehr kräftezehrend, physisch und psychisch ... icon_sad.gif
Die Anfahrt zur Wechselzone war sehr steil und so musste man aufpassen rechtzeitig vom Rad zukommen.

Zeit: 1:25.43 h
Meine Zeit am Tacho war sogar 1:27:00, schlechter als erwartet ... Durchschnitt: 28,1 km/h
Maximal Geschw. 74,5 km/h
Eine Frage beschäftigte mich nach dem Radfahren: Hat er eine bessere Radzeit als ich?

Wechsel Radfahren Laufen


Ich lief wieder meinen Umweg in der Wechselzone. Am Platz angekommen, wechselte ich meine Schuhe ohne Probleme, so wie sie in Riegel auftraten. Noch einen Schluck aus der Trinkflasche, da ich beim laufen so wenig wie möglich trinken wollte.
Zeit: 0:01:51 h
Ich hatte sogar noch die Ruhe den Tacho auszumachen und meine Schwimmsachen zu ordnen ...
Kurz nach der Wechselzone sehe ich meine Onkel wie er mich anfeuert.


Laufen


Das Laufen begann wie fast immer nach dem Radfahren. Überall zwickte es, doch nach einiger Zeit waren die Schmerzen weg oder ich hatte mich an sie gewöhnt icon_smile.gif
Als ich los lief, kamen gerade die "Mittelfeld Lizenzsportler" und einige Staffeln ins Ziel, zumindest hab ich das so erkannt...
Wir liefen auf einer großen Straße auf der linken Seite, die Leute zum Ziel liefen rechts. Nach zwei Kilometern kam die Verpflegungsstation für km 2 und 8. Ich freute mich schon darauf mich mit Wasser abkühlen zu können. Doch dann die Enttäuschung. "Iso, nur Iso - Wasser ist aus". Es gab nur noch Isotonische Getränke und kein normales Wasser mehr. Ich nahm ein Becher Iso und trank einen kleinen Schluck, überlegte noch kurz ob ich mich klebrig machen soll und fluchte dann vor mich hin. Mittlerweile war ich aber schon auf der Brücke über dem Rhein und so wurde es vom Rauschen des Wassers übertönt. Ach ja was für eine Folter. Neben einem hunderte Kubikmeter kaltes Wasser und man sehnt sich nach Abkühlung ...
Auf der Schweizer Seite ging es auf einem engeren Weg weiter. Immer am Rhein entlang. Hier war nichts abgesperrt. Man musste sich seinen Weg durch Spaziergänger bahnen. Es kam sogar eine Läuferin entgegen, welche sich sicher wunderte warum da so viele Männer (die Frauen waren ja bestimmt schon im bzw. auf dem Weg ins Ziel zu der Zeit) auf ihrer Laufstrecke entgegen kamen.
In der Zwischenzeit wurde ich eigentlich nur überholt. Doch dann sah ich einen ziemlich großen, welcher normal lief. Er hatte anscheinend Probleme. Aber auch meine Probleme waren präsent. So hatte ich auf dem Rad vielleicht zuviel getrunken und so hatte ich eigentlich permanent Seitenstechen. Als ich ihn überholte, überholte er mich kurze Zeit später wieder. Super denn so konnte ich sehen wo es lang ging. Denn die Ausschilderung ließ zu wünschen übrig. Und da, ein einzelner Mitarbeiter des THW zeigte uns die Richtung. Es ging in die Innenstadt des schweizerischen Rheinfelden. Hier war ein großer Bogen aufgeblasen. Aber weit und breit niemand der sich dafür verantwortlich fühlte. Die Passanten und Leute in den Cafes schauten einen etwas komisch an. Aber da ja schon einige vor mir durchgekommen sind, werden sie hoffentlich verstanden haben was hier abläuft.
Ich lief also durch die Innenstadt und plötzlich schreit jemand: "Startnummer nach vorne", ich sehe das es wahrscheinlich kein Kampfrichter ist, sondern ein Fotograf.
Nun ja seht selbst was dabei raus gekommen ist:
http://www.itg-em.de/_privat/bilder/albums/20090614_TriRheinfelden/thumb_schlosstri_3ich_3laufen_db_ccDSC_09381.jpgBeim Laufen in Rheinfelden (Schweiz)
Keine Startnummer und kein Gesicht, aber wer suchet der findet ...
Es ging über die alte Steinbrücke wieder nach Deutschland. Hier ist meine Familie manchmal Cola Frösche kaufen gegangen. Ich überhole den großen von vorhin, er muss wieder normal laufen. Es geht (ohne Kontrolle) durch den Zoll. In der Wettkampfbesprechung wurde extra noch gesagt man solle keine verbotenen Gegenstände mitnehmen ... Kurz danach kommt wieder (bei Kilometer 4) eine Verpflegungsstation. Hier gibt es endlich Wasser. Ich nehme zwei Becher. Mit dem einen spüle ich den Mund aus und nehme einen Schluck. Natürlich verschlucke ich mich wieder ... Den anderen schütte ich über meine Kopf um mich abzukühlen.
Von nun an sollte es (so meine ich zu wissen) eigentlich durch die Rheinfeldener Innenstadt gehen. Doch wegen dem gerade stattfindenden City Fest ist das wahrscheinlich nicht möglich. Ob die sehr kühle, und bei diesen Temperaturen sehr angenehme, kleine Unterführung auch beim ursprünglichen Kurs auf dem Plan stand, ist mir nicht bewusst. Aber schön waren die paar Sekunden bei dem Wetter alle mal. In der Unterführung klingelt mich ein ältere Herr auf dem Rad an, zur Anfeuerung wie sich herausstellte. Nach einem kurzen (mini), steilen Anstieg weiß ich plötzlich nicht genau wo denn der richtige Weg hinführt.
Ich machte wegen der fehlenden Streckenkenntnis langsamer. Niemand war vor mir, welcher mir zum einen den Weg "weisen" können oder mich zu einem höheren Tempo anspornen hätte können. Der Wettkampfeffekt war zu dieser Zeit verloren. Niemand vor mir in Sichtweite, der hinter mir war weit weg. Zu schlecht für die Guten, zu gut für die Schlechten - Mittelfeld. Zudem war die Strecke sehr langgezogen und verwinkelt.
Es ging vorbei an einem Geschäft des Hauptsponsors und Namensgebers Natur Energie. Dann lief man wieder von der Innenstadt dem Rhein entgegen. Etwas höher als der Weg am Rhein entlang. So konnte ich einige Athleten vor mir sehen. Einen, der mich vorher überholt hatte, erkannte ich (glaube ich) wieder. Zwischenzeitlich musste, wahrscheinlich durch die hohen Flüssigkeitsaufnahme beim Radfahren pinkeln. Doch wo und vor allem wie viel Zeit verliere ich dadurch? Ich versuchte es mir zu verkneifen.
Es dauerte noch etwas bis es bei Kilometer 6 die dritte Verpflegungsstation gab (die selbe wie bei Kilometer 4). Hier kam gerade Guter Kunze an und lieferte, soweit ich das verstanden habe, Wasser nach. Ich nahm wieder zwei Becher. Einer um ein bisschen zu trinken, natürlich wieder mit verschlucken. Der andere ging zur Abkühlung über den Kopf. Nach ein paar Metern kamen die Läufer an einem Garten mit Leuten vorbei. Die Herrin des Hauses hatte eine Gartenschlauch mit dem sie bei Bedarf die Athleten abkühlte. Ich lief natürlich auch gerne den kleinen Umweg und lies mich anspritzen. Leider war der Strahl nur sehr schwach und so war der Effekt nur von kurzer Dauer. Die nächsten Minuten dachte ich darüber nach sowas stationär zu installieren. Mit Rheinwasser gespeist wäre das ganze auch noch Wasser sparend.
Doch ich musste mich wieder aufs laufen konzentrieren. Denn es galt das steilste Stück für heute zu bewältigen. Einen kleinen Weinberg. Zum Glück war er wirklich winzig und so dauerte es nicht lange. Aber oben spürte man schon was man hinter sich hatte. Zumal es dann gleich wieder bergab ging. Zum Glück war es hier im Wald schattig. Doch der Untergrund verschlechterte sich. Und es ging wieder bergauf. Einige vor mir mussten sogar gehen. Ich kämpfte mich jedoch laufend, durch die Spaziergänger hindurch, hinauf.
Es ging wieder auf eine größere Straße. In der Wettkampfbesprechung war von zwei Lastwagen die Rede welche dort unbedingt lang fahren mussten. Und gerade einer kam, als ich auf dieser Straße war. Doch ich lief einfach auf dem Gehweg weiter.
Ein bisschen später kam auch schon die letzte Verpflegungsstation bei Kilometer 8 (die selbe wie km 2), zum Glück gab es wieder Wasser. Ich hatte schon befürchtet wäre immer noch leer. Also wieder etwas zur Erfrischung und ab zum Endspurt.
Es ging monoton gerade aus. Hinter dem Werk entlang in dem auch mein Onkel und Cousin arbeiten. Ich sah die DLRG Leute wie sie die Schwimmbojen einluden. Die einen räumten schon auf und ich war noch auf der Strecke. Ein bisschen demotivierend.
Aber das Ziel rückte immer näher. Ich überholte sogar noch jemanden, doch auf einen Schlussspurt verzichtete ich. Dennoch fühlen sich meine Oberschenkel nach den steilen Passagen etwas verhärtet an. Die Menschenmenge wie vorhin beim Start waren nicht mehr an der Strecke zum anfeuern, sie waren schon im Zielbereich und hielten sich dort auf. Hier ein Foto vom Zieleinlauf.
http://www.itg-em.de/_privat/bilder/albums/20090614_TriRheinfelden/thumb_schlosstri_3ich_4zieleinlauf_db_ccDSC_63831.jpgIch beim Zieleinlauf

Zeit: 1:04:15 h
Leider bin ich beim Laufen nicht unter einer Stunde geblieben, was vielleicht dem hügligen Kurs anzurechnen ist. Sogar die Läufer der alleinigen 10 km sind keine Topzeiten gelaufen, was vielleicht auch am kleinen Starterfeld gelegen haben kann.

Gesamtzeit: 2:53:21 h
In Offenburg wird es also schwer unter drei Stunden Gesamtzeit zu bleiben, vor allem durch die zusätzliche Zeit vom längeren Schwimmen.
Schon beim Schwimmausstieg hatte ich Probleme mit meinem Pulsgurt an der Brust. Er schien irgendwie verrutscht. Das wurde beim Radfahren auch nicht besser. Hier zeigte die Pulsuhr im Niemalsland ohne Leute und Stromleitungen auch wirre Zahlen an .. Es muss eine Triathlon spezifische Pulsuhr her.


Ergebnisse und Sonstiges


Nach dem Wettkampf check ich mein Rad aus und bringe alle Sachen zum Auto. Hier ziehe ich meine Schuhe aus und entdecke die geschundenen Zehen. Die Zehennägel der beiden kleinen Zehen scheinen irgendwie eingerissen und tun auch ziemlich weh. Aber da ich noch duschen wollte und auch noch meine Schwimmbeutel im Schloss hatte, wollte ich nochmal zurück. Ich gehe zur Schwimmbeutel Ausgabe und warte bis mich jemand "bedient", aber nix da. Hier ist Selbstbedienung angesagt. Da war ich aber froh, das ich keine zu teuren Gegenstände mitgenommen hatte ...
Doch bevor ich den Beutel mitnahm, ging ich auf die Suche nach der Dusche. Sie war auch ausgeschildert. Doch als ich dann vor einem Berg mit steilen Treppen stand und eine ältere Frau den Weg zur Dusche mit 10 min beschrieb verzichtete ich darauf. Ich ging wieder zurück und nahm nur eine "Katzenwäsche" vor.
Bei Starterpacket war auch ein Gutschein für ein Finisher T-Shirt dabei. Am Samstag Abend fragte ich noch wo man es holen konnte, worauf man mir antwortete das es das erst nach dem Wettkampf gibt. Am Sonntag nach dem Wettkampf kam ich dann zu spät und es war nur noch das Reserve T-Shirt da. Ohne zusätzlichen Aufdruck icon_sad.gif
Mittlerweile waren auch die Ergebnislisten ausgehängt. Neben meinem Ergebnis interessierte mich auch was denn vorne so los war. Den/die einen kennt man ja vom Namen her.
Bei den Herren Lizenz wurde Jörg Scheiderbauer zweiter. Laut dem Bericht auf seiner Homepage konnte er mit seinem Rad die 70 km/h nicht überschreiten, immerhin da war ich besser (siehe oben) icon_wink.gif
Bei den Frauen schaute ich was Frau Clausen, welche ich ja beim Schwimmstart gesehen hatte, gemacht hat. Dich ich fand sie nicht, daher dachte ich wäre vorzeitig ausgestiegen. Doch später erfuhr ich das sie bei einer Staffel mitmachte. Vielleicht wollte sie sich für die Titelverteidigung in Landwasser schonen ... icon_smile.gif

Zur Anmeldung gab es neben einem "Pasta Party" auch einen Gutschein für ein Freibier von Erdinger Alkoholfrei. Welche ja viel Werbung und Sponsoring im Ausdauersport betreiben. Doch das Bier schmeckte mir nicht. Wobei das bestimmt nicht am Bier lag, sondern eher daran das ich normalerweise nur Karamalz trinke.

Anscheinend sehe ich für ältere Männer kompetent genug aus, um Fragen zu beantworten. So fragte mich einer nach dem Weg. Der normale Radweg konnte nicht genutzt werden da alles abgesperrt ist. Ich versuchte ihm, im Rahmen meiner Möglichkeiten, weiter zu helfen. Bei der Siegerehrung fragte mich ein älterer Franzose auf französisch nach der Altersklasse welche gerade dran ist (so habe ich das zumindest gedeutet). Als ich "Pardon" antwortete, ging er davon aus ich spreche Französisch. Ich sagte nur ein bisschen (auf französisch, das war ein "Fehler" icon_wink.gif ), aber weiterhelfen konnte ich ihm nicht wirklich. icon_smile.gif


Nach der Siegerehrung, die ich frühzeitig verlas weil mein Handyspeicherchip voll war, ging ich zu meinen Verwandten essen. Wir redeten noch ein bisschen und dann machte ich mich auf den Weg nach Hause. Doch irgendwie lag das essen zu schwer im Magen, ich hatte zu wenig Schlaf bekommen oder die Anstrengungen waren zu groß. Aber auf der Autobahn hatte ich einige "Müdigkeitsanfälle". Zum Glück ist nichts passiert. Und da die Autobahnausfahrt bei der ich sonst immer raus fahre gesperrt war musste ich eine unbekannte Ausfahrt nehmen, was nochmal viel Zeit gekostet hat.


Berichte und Bilder


Badische Zeitung:
Schnellstart des Schloss Triathlons
Triathleten starten durch
In der Wechselzone ist viel geboten
Wir wollen einen Triathlon mit Qualität
Bilder: Schloss-Triathlon in Rheinfelden
Willkommene Gelegenheit zur Einkehr
Radler gibt es auch abseits der Triathlon-Strecke – im Glas
Volles Haus schon am Samstagabend
Alles ruft nach einer Fortsetzung
Daniel Wiesner gewinnt Premiere

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